Deutschlands Chronist
der Gefühle, Alexander Kluge und der Aktionskünstler
und Theaterregisseur Christoph Schlingensief entwickelten gemeinsam
den ersten imaginären LOVEPANGS-Opernführer
für die Gesellschaft der Liebeskranken. An den beiden
Abenden wurde in Berlin die Tonalität des Schmerzes erforscht.
Im Rahmen des LOVEPANGS
Kongresses inszeniert Christoph Schlingensief in Zusammenarbeit
mit Alexander Kluge auf der großen Bühne des
Hauses einen imaginären LOVEPANGS-Opernführer.
Aus fünfzig klassischen Opern von Verdis Macht des
Schicksals, über Mozarts Entführung aus dem Serail
und Puccinis Tosca, bis hin zu Wagners Lohengrin werden
Liebes-, Trennungs- und Leidensszenen entnommen und in
einer jeweils dreiminütigen Improvisation zur Aufführung
gebracht. Aus einer Vielzahl von Gästen aller Couleur
rekrutiert sich ein Opernchor. Alexander Kluge und Christoph
Schlingensief führen Interviews auf der Bühne,
fragen, lassen fragen und laden zum öffentlichen Gespräch über
das Leiden, den Schmerz und die Überwindung.
Das Bühnengeschehen wird den LOVEPANGS - Besuchern an beiden Abenden
präsentiert. Sieben Kameras werden das Ereignis für alle Zeiten
festhalten. Das umfangreiche Material wird anschließend von Alexander
Kluge und Christoph Schlingensief anlässlich einer dctp-Opernnacht weiterverarbeitet.
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Monika
Burger, Christoph Schlingensief und Peter Kern in Pain
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Sophie
Rois als FAZ- Journalistin mit Christoph Schlingensief
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LOVEPANGS-Oper
Foto von David Baltzer/ZENIT
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Werner
Brecht und Christoph Schlingensief - PainTalk
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